Einträge von Christopher Böck

„Gamsig“ in luftigen Höhen

Im Frühwinter, wenn die Tage kürzer werden und die Nächte kälter, geht es im Hochgebirge heiß her. Die Gämsen sorgen hormonell bedingt für ein spektakuläres Schauspiel in exponierter Lage. Vor allem den Böcken lässt die „Gamsbrunft“ kaum eine ruhige Minute.

Gamsbrunft: Schauspiel in den Bergen

Nicht nur Jäger, sondern auch ambitionierte Wanderer können diese urigen Bergbewohner in Aktion beobachten: Die Gämsen sind für ihre waghalsigen Manöver auf steilen Felswänden bekannt und aufgrund ihrer oft geringen Fluchtdistanz auch gut zu beobachten.

Nicht von Vorurteilen treiben lassen!

Speziell im Herbst kommt die Jagd in Bewegung. Es ist die Zeit der Treibjagden angebrochen. Zahlreiche Treiber und Hunde ziehen langsam durch den Wald. Durch die dabei entstehende Unruhe werden etwa Hasen und Fasane, aber auch Rehe oder Wildschweine auf die „Beine“ gebracht.

Kitzrettung zur Mähzeit

Die heimischen Jägerinnen und Jäger sind wie auch Oberösterreichs Landwirte die wichtigsten Erhalter und Pfleger der Lebensräume Wald, Feld und Wiese. Die Bewirtschaftung der Wiesen wird mit dem ersten Grünlandschnitt nach den Wintermonaten wieder aufgenommen. Das Grünland ist aber auch wichtige Nahrungs- und Aufzuchtfläche für zahlreiche Tierarten. Die erste Mahd geschieht je nach Witterung von Ende April bis Ende Mai, in jener Zeit, in der Jungtiere gesetzt – geboren – und Nester angelegt werden. Vor allem die Rehkitze werden von ihren Müttern im hohen Gras „versteckt“.

Die Jagd als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor

Einst galt die Jagd als eine Selbstverständlichkeit, die nicht hinterfragt wurde. Heute sieht sich die Jagd immer öfter gezwungen, ihren Nutzen für die Gesellschaft deutlich zu machen und sich gegenüber Kritik zu rechtfertigen. Verantwortlich für die gestiegene Skepsis, der sich Österreichs Jägerinnen und Jäger stellen müssen, ist unter anderem die Konkurrenz in der Naturnutzung etwa […]

Sinnvolle Wild-Winterfütterung kann nur unter entscheidenden Bedingungen funktionieren – Helfen Sie bitte mit!

Die Wilddichte hat sich weitgehend nach dem natürlichen Äsungsangebot (Nahrung) im Lebensraum zu richten. Für den Jäger bedeutet das unter anderem, dass er die Aufgabe zur Bestandesregulierung hat. Und wenn wir mit offenen Augen gerade jetzt, im Herbst, durch die Natur gehen, sehen wir die Eigenheiten der Kulturlandschaft: Die Felder und Wiesen sind großteils abgeerntet und „leer“ geworden; es herrscht Winterruhe.

Schweinepest: Oberösterreichs Jäger sehen Grenzzäune kritisch

Die Ankündigung Bayerns, auch Richtung Österreich Wildzäune als Schutzmaßnahme gegen die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest aufzustellen, sorgt in den Reihen des Oberösterreichischen Landesjagdverbandes mitunter für Unverständnis. Zäune sind nur bedingt wirkungsvoll gegen die Verbreitung von Afrikanischer Schweinepest (ASP) durch Wildschweine und ich sehe diese Maßnahme kritisch.

Soziale Nähe mit Bruder Baum

Nichts geht mehr. Um der zweiten Infektionswelle der Corona-Pandemie den Schwung zu nehmen, hat die österreichische Bundesregierung erneut das öffentliche Leben weitgehend lahm gelegt. Gut drei Wochen muss der Handel bis auf wenige Ausnahmen schließen. Sämtliche Schulen haben auf Fernunterricht umgestellt. Zudem gelten rund um die Uhr umfassende Ausgangsbeschränkungen.