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Der Jäger im Sommer

Im Laufe eines Jagdjahres haben die oberösterreichischen Jägerinnen und Jäger zahlreiche und vielfältige Aufgaben in der Hege des Lebensraumes, aber auch in der Pflege der heimischen Wildtiere zu verrichten. Im Sommer sind Reviergänge genauso an der Tagesordnung und die Jäger sichern mit ihrer Arbeit nachhaltig den heimischen Wildbestand und gewährleisten dessen Regulierung mittels der gesetzlich vorgeschriebenen Abschusspläne. Zudem schützen und bewahren die Weidmänner, in Zusammenarbeit mit den Oberösterreichischen Landwirten, die heimische Wildtierfauna und sie setzen sich für den Schutz von Wald, Feld und Wiese ein. Aufgrund ihres Handelns können Mensch und Tier die verschiedenen Lebensräume für sich nutzen.

Junges Wild gefunden – was tun?

Ein sonniger Frühlingstag, ein Spaziergang in der Natur. In Sichtweite liegt ein kleines Etwas. Im Frühjahr ist die Wahrscheinlichkeit, dass man junge Wildtiere, wie Feldhasen, kleine Vögel oder Rehkitze, auffindet sehr hoch. Manche fallen zwar aus dem Nest, das Muttertier wurde verletzt oder gar überfahren, aber meistens ist dem nicht so und die Jungen wirken nur verlassen!!

Wieder vermehrte Luchsmeldungen in Oberösterreich

Sie sehen aus wie kuschelige Hauskatzen, haben es aber faustdick hinter ihren Pinselohren – die Luchse. Ja, sie sind wieder da. Nachdem die Luchse, gemeinsam mit anderen Großraubtieren, wie Wölfe und Braunbären, im 19. Jahrhundert bei uns ausgerottet wurden, gab es gegen Ende des 20. Jahrhunderts einige Versuche die Tiere wieder anzusiedeln. So wurden damals 17 Luchse aus den slowakischen Karparten eingefangen und im Gebiet des heutigen Sumava Nationalparks in Südböhmen mit behördlicher Genehmigung wieder freigelassen. Ab 1990 breitete sich die Population dann zunehmend auch über die Grenzen Tschechiens hinweg aus, sodass seit Mitte der 1990er Jahre einige Luchsnachweise auch im Mühlviertel gelangen.

Vogelgrippe – Keine Gefahr für Menschen

In Gmunden wurde diese Woche von Bauarbeitern eine verendete Möwe gefunden und die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) in Mödling testete das Tier positiv auf den H5N8-Virus, die sogenannte Vogelgrippe. Vorsorglich wurden jetzt weitere Gemeinden in Oberösterreich, wie in den Bezirken Gmunden, Vöcklabruck und Kirchdorf, als Risikogebiete eingestuft.