Einträge von Karin Gründlinger

Jäger sein wollen, bedeutet viele Aufgaben erfüllen zu müssen!

Über das Bild des Jägers in der Gesellschaft wird viel diskutiert. Meine persönliche Vorstellung von der Jagdausübung hat sich durch aktives Mitwirken am Jagdgeschehen seit Kindertagen entwickelt und setzt sich aus vielen Bestandteilen zusammen. Hier ein kleiner Einblick in die Arbeit, die wir Jäger täglich mit viel Herzblut erledigen.

Wonnemonat Mai

Der Mai bringt für Rehwildjäger eine spannende Zeit. Beginnt doch nun der Rehwildabschuss mit dem Erlegen von einjährigen Tieren (die männlichen werden Jährling genannt, die weiblichen Schmalreh). Da werden viele Stunden am Ansitz oder beim Prischen verbracht und fleißige Jäger werden mit dem Abschuss passender Stücke belohnt.

Rasseportrait: Der Deutsch Kurzhaar – Alleskönner auf 4 Pfoten

Der Deutsch Kurzhaar gehört zur Gebrauchshundeklasse der Vorstehhunde.
Beim Vorstehen zeigt ein Vorstehhund seinem Herrn in der Deckung liegendes Wild auf ganz besondere Weise an: Sobald er bei seiner Suche Wild wittert, bleibt er regungslos stehen und gibt so dem Jäger die Chance, näher heranzukommen. Vorstehhunde mit ordentlicher Abrichtung und guten genetischen Voraussetzungen beherrschen diese jagdliche Praxis höchst verlässlich.

Grün, grün, grün sind alle meine Kleider …

Das Erscheinungsbild des Jägers wird vor allem durch eine Farbe geprägt: jagdliches Grün in all seinen Schattierungen. Sei es nun traditioneller Loden oder moderne Funktionstextilien mit Camouflagemuster – grün ist dabei tonangebend. Natürlich erwächst diese Farbgebung aus dem ursprünglichen Sinn der Jagdbekleidung, nämlich dem Bestreben, bestmöglich getarnt zu sein.