Einträge von Redakteur

Warum unsere Wildtiere oft eine artgerechte Fütterung brauchen

Der Temperaturabsturz hat auch vor Oberösterreich nicht Halt gemacht, auch wenn es dazwischen wieder wärmer ist. Eisige Kälte und der erste Schnee gaben uns jedenfalls einen Vorgeschmack für die kommenden Monate. In dieser kalten und kargen Zeit sind auch unsere Wildtiere stark gefordert. Gegen die Kälte haben die Wildtierarten ihr Winterkleid und auch die Fettreserven […]

Einblicke in einen Bezirksjägertag

Alljährlich versammeln sich zahlreiche Jägerinnen und Jäger eines Bezirkes bei ihrem Bezirksjägertag, um gemeinsam das letzte Jahr Revue passieren zu lassen und in die jagdliche Zukunft zu schauen.

Jägersprache ≠ Jägerlatein

Den meisten Leuten ist das Wort „Jägerlatein“ wohl ein Begriff – jedoch schließen sie oftmals auf die falsche Bedeutung. Denn unter Jägerlatein versteht man übertriebene oder gar erfundene Darstellungen von Jagderlebnissen. Oft werden diese mit den normalen Begrifflichkeiten der Weidmannsprache verwechselt und das, obgleich sie mit diesen eigentlich gar nichts zu tun haben. Die Jägerinnen und Jäger benutzen die Weidmannsprache etwa, um sich untereinander möglichst effizient zu verständigen.

Die Jägerschaft steht für eine weidgerechte und nachhaltige Jagd

Die Jagd ist österreichisches Kulturgut mit langer Tradition und hochgehaltenen Werten. Sie ist zudem ein untrennbarer Bestandteil der Land- und Forstwirtschaft. Die Jägerinnen und Jäger leisten mit ihrem Tun einen wesentlichen Beitrag zum Arten- und Naturschutz. Ein Pfeiler der Jagd und auch des OÖ. Jagdgesetzes ist der Grundsatz der Nachhaltigkeit.

Der Frühjahrsputz beginnt

Jetzt im Frühling, wenn der Schnee das erste frische Grün sowie sprießende Knospen freigibt, kommen leider auch kleine und größere Müllansammlungen ans Licht, die in der Landschaft nichts zu suchen haben. Diese Abfälle ruinieren nicht nur das Landschaftsbild, sondern schädigen Pflanzen, bergen Gefahren für die heimische Tierwelt und beeinflussen die Lebensqualität der Menschen negativ.

Die Wertschöpfung der Jagd in Österreich

Die Jagd ist österreichisches Kulturgut und trägt wertvolle sowie wesentliche Beiträge zur Volkswirtschaft Österreichs, zur Gesellschaft und zum Naturschutz bei. Die neue Dachmarke Jagd Österreich gab eine volkswirtschaftliche Studie in Auftrag, die vom renommierten emeritierten Univ.-Prof. für Volkswirtschaft, Dr.Dr.mult. Friedrich Schneider durchgeführt wurde.

Für die Zukunft gerüstet: Jagd Österreich

In Österreich werden die Interessen und Kompetenzen der neun eigenständigen Landesjagdverbände nun unter der Dachmarke „Jagd Österreich“ geführt. Anfang November wurde dazu eine Charta von allen Landesjägermeistern einstimmig unterzeichnet. Im Interview gibt Sepp Brandmayr, Oberösterreichs Landesjägermeister, eine Zusammenfassung über den neuen Dachverband, einen Einblick in die künftigen Arbeitsweisen und bekennt sich zudem klar zu den gelebten Werten, die weitergetragen werden.

Jagdprüfungen

Jäger sein bedeutet Verantwortung gegenüber der Natur, dem heimischen Wild und der Nicht-jagenden Bevölkerung genauso wie in Weidmannskreisen. Um der ökologischen Arbeit sowie der nachhaltigen Hege nachzugehen, braucht es Wissen und Erfahrungen. 574 Jungjägerinnen und Jungjäger traten in den letzten Tagen zur Jagdprüfung, an. 88 Prozent, also 507 Anwärter legten die theoretische sowie praktische Prüfung erfolgreich ab. Das Interesse an der Jagd und den damit verbundenen vielfältigen Aufgaben eines Weidmannes, ist vor allem bei jungen Menschen unter 30 Jahren sehr gefragt.

Verbiss an Jungpflanzen im Wald

Knospen, Triebe und Jungpflanzen generell stehen, vor allem im ausgehenden Winter und Frühjahr, oft und gerne am Speiseplan des heimischen Rot-, Gams- und Rehwilds sowie bei Hase und Co. Viele Pflanzenfresser haben sich speziell an die reichhaltige Nahrungsbasis, durch ihre Körpergröße und ihr Gebiss, angepasst. So hat jede Wildart eine eigene Nahrungs-Zusammenstellung: Rotwild bevorzugt große Portionen Gräser, Rehwild zupft leicht verdauliche Kräuter, Blätter und Knospen und Gämsen sind je nach Jahreszeit Mischtypen. Man erkennt den Verbiss dieser wiederkauenden Wildarten an den eher ausgefransten Stellen an den Nahrungspflanzen.

Wild im Schnee

Zentimeterhoher Schnee, klirrend kalte Temperaturen und der Eisregen der vergangenen Tage– der Winter zeigt sich in diesem Jahr von seiner besonders rauen Seite. Um sich auf der verharschten Schneedecke zu bewegen, müssen Rehe, Hirsche, Hasen und Co vermehrt wertvolle Energie aufbringen. Werden die Tiere zum Beispiel von Wintersportler aufgescheucht kann es beim Flüchten derzeit verstärkt vorkommen, dass sich die Wildtiere an den schroffen Eis- und Schneeflächen die Läufe und Pfoten verletzen. Wir Jäger möchten aus diesem Grund die Menschen für ein besonders achtsames Miteinander im Wald sensibilisieren.