Kontrollierte Gefühle

Die Tage werden länger, die Sonne verwöhnt uns mit ihrer langersehnten Wärme. Viele Menschen sehnen den Frühling heuer besonders herbei. Die Pandemie hat uns zum sozialen Rückzug gezwungen, was die dunkle und kalte Jahreszeit mitunter zu einer ganz besonderen Herausforderung hat werden lassen.

Es kehrt langsam aber sicher das Leben in die Natur zurück. Wenn die Tage wieder länger werden und die Temperaturen den Minusbereich hinter sich lassen, stehen die Zeichen auf Neuanfang. Einige Wildtiere erwachen da aus dem Winterschlaf, die Zugvögel kehren zurück, Amphibien verabschieden sich von der so genannten Kältestarre. Tier und Mensch bringen gleichermaßen wieder mehr Bewegung in ihr Leben. Und stets geht der Frühling mit starken Gefühlen einher.

Umso größer ist natürlich jetzt die Freude am naturnahen Neuanfang. Das Vogelgezwitscher wird zur Musik in den Ohren, die Frühblüher erfreuen das Auge.

Doch trotz aller Frühlingsgefühle ist Achtsamkeit und Sensibilität unseren Wildtieren gegenüber angebracht. Denn jetzt wird der Erholungsraum Natur zur Kinderstube. Der wilde Nachwuchs braucht Schutz und Rücksichtnahme. Genießen wir also das neue erwachende Leben – mit der nötigen Portion an Respekt der Natur gegenüber. Die Natur sagt Weidmannsdank!

Ist Jagd notwendig?

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