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Ein Tag mit dem Jäger im Revier

Natur erleben – Die Jagd von klein auf verstehen lernen – Im Wald fürs Leben lernen

In Österreich sind ungefähr 45.000 Tierarten und circa 30.000 Pflanzenarten heimisch. Nachdem fast die Hälfte –  nämlich 47,6% – des österreichischen Bundesgebietes  mit Wald bedeckt ist, bietet dieser einem Großteil der beheimateten Tiere und Pflanzen den benötigten Lebensraum. Dass dem Wald daher eine sehr wichtige Rolle in unserem Ökosystem zukommt, sollte auch die jüngste Generation wissen. Nicht nur für einige Jägerinnen und Jäger – sondern für viele, denen der Wald einen Arbeitsplatz oder eine Freizeitbeschäftigung bietet – ist es wichtig, Kindern ein Naturverständnis zu vermitteln.

 

Bewusstsein für die Natur entwickeln

Reviertag mit Jäger Peter GründlingDie einen sind schon von Kleinkind an mit Papa oder Mama am Hochstand mit dabei und können es nicht mehr erwarten, selbst die Jagdprüfung abzulegen. Die anderen wiederum kommen selbst eher selten in die Natur raus.  Dabei ist es sehr wichtig, Kinder ihre Umwelt und auch die Jagd entdecken und erfahren zu lassen. Nicht zuletzt, um ihr Verständnis und ihre Toleranz gegenüber unserem komplexen Ökosystem zu steigern. Beim Reviergang mit einem Jäger der Ortschaft werden bewusst spielerisch alle Sinne geschärft, denn die Natur kann man nicht nur sehen, sondern auch riechen, hören und spüren. Natürlich kann man Natur auch schmecken. Und das in vielen Lebensmitteln, die es im Supermarkt zu kaufen gibt. Es ist unter anderem wichtig, den Kindern die Natur als lebensnotwendige Ressource für die darin vorkommenden Tiere und Pflanzen und in weiterer Folge für uns Menschen zu veranschaulichen. Deswegen müssen bereits die Jüngsten unserer Gesellschaft lernen, damit verantwortungsvoll umzugehen. Der Jäger als Teil einer Ortsgemeinschaft spielt dabei keine geringe Rolle, wenn es darum geht, Wissen und Verhaltensnormen rund um Wild, Wald und Wiese zu vermitteln. Dazu zählen auch Dinge, wie keinen Müll zu hinterlassen, im Winter nicht abseits der Pisten zu fahren oder abends nicht mit Rädern durch den Wald zu brausen.

 

 

Den Kindern Wald und Wild näher bringen

Viele Jägerschaften in Oberösterreich bieten jährlich in den Sommerferien für Kinder aller Altersstufen einen Reviergang an. Am Treffpunkt werden die Kinder oft durch Jagdhornbläser musikalisch begrüßt. Anschließend folgen kurze Erklärungen zum allgemeinen Verhalten in Wald und Flur, um endlich „lospirschen“ zu können. An unterschiedlichsten Stationen werden spielerisch, anschaulich und verständlich viele Themen und Fragen rund um die Jagd, den Wald, die Wildtiere und die Natur erklärt. Beliebte Fragen bei den Kids sind: Was macht eigentlich ein Jäger? Wer darf überhaupt jagen? Welche Tiere leben bei uns in Wald und Flur? Welche Funktionen hat der Wald? Wem gehört der Wald? Warum sind Jäger auch Naturschützer? Wie kann jeder zum Naturschutz seinen Beitrag leisten? …

 

Fragen Sie doch Ihre örtliche Jägerschaft, ob und wann Reviergänge angeboten werden. Den zuständigen Jagdleiter können Sie auf dem Gemeindeamt oder beim OÖ Landesjagdverband unter erbitten.

Achtung Wildwechsel: Wildunfälle vermeiden

Laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit ereignen sich in Oberösterreich jährlich über 15.000 Unfälle mit Wildtieren – oder anders gesagt, alle 36 Minuten kollidiert ein Fahrzeug mit heimischem Wild. Nicht nur im Frühling sind Wildunfälle ein großes Thema, sondern auch gerade jetzt im Herbst. Gerade in der jetzigen Jahreszeit sind die Straßen oftmals nicht nur rutschig, sondern auch die Sicht durch Nebel und Regen sehr eingeschränkt. Aufgrund der kürzer werdenden Tage wird es früher dunkler und die Zeitumstellung spielt eine große Rolle: Wildtiere kreuzen oft um dieselbe Uhrzeit die Straße. Das heißt, dass die Tiere sich vor der Zeitumstellung an das Verkehrsaufkommen angepasst haben und die Straßenseiten meist wechseln, wenn weniger Verkehr ist. Verschiebt sich die Zeit eine Stunde nach hinten, so kreuzen die Wildtiere oftmals genau in der Hauptverkehrszeit die Straßen. Dadurch kommt es unter anderem in der Morgen- als auch in der Abenddämmerung vermehrt zu Unfällen.

Vor allem für Rehe, Feldhasen und Fasane – jene Wildarten, die am häufigsten unter die Räder kommen – ändern sich im Herbst die Lebensräume. Auch Äsungsflächen, also Nahrungsplätze, sind plötzlich in anderen Bereichen für unsere heimischen Wildtiere zu finden. Aufgrund dessen überquert das Wild nun vermehrt die Straßen.

Feldhase nach Verkehrunfall

Was kann man nun als Autofahrer tun, um Wildunfälle bestmöglich zu vermeiden?

Um Wildunfälle zu vermeiden, gilt es, die bekannten Warnzeichen „Achtung, Wildwechsel!“ zu beachten. Besondere Aufmerksamkeit ist auf den Straßen entlang von Waldrändern und hohen Feldern geboten. Auch eine angepasste Geschwindigkeit sowie eine vorausschauende und bremsbereite Fahrweise helfen, Kollisionen zu vermeiden. Ausreichend Abstand zum Vorderfahrzeug einzuhalten sorgt zudem für mehr Zeit bei einem möglichen Bremsvorgang.

 

Achtung: Wild quert selten einzeln die Straße, dem ersten Tier folgen meist weitere. Fahren Sie also nach Auftauchen eines Wildtieres langsam und stets bremsbereit.

 

  

Wie soll ich mich verhalten, wenn Wild auf die Straße springt?

Zuerst ist es wichtig, das Gas wegzunehmen, abzublenden und mehrmals kurz die Hupe zu betätigen. Auf keinen Fall darf die Lichthupe verwendet werden, da man mit den Scheinwerfern die Tiere irritiert und diese somit vor Schreck stehen bleiben. Wenn es die Verkehrssituation zulässt, sollte abgebremst werden. Riskante Ausweichmanöver oder abrupte Vollbremsungen sind unbedingt zu vermeiden, da die größte Gefahr durch das Verreißen des Fahrzeuges droht.

Gut zu wissen:  Die gewaltigen Kräfte, die bei einer Kollision mit Wild auf das Fahrzeug einwirken, werden häufig unterschätzt. Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Das Aufprallgewicht eines Wildschweins mit 80 kg Körpergewicht auf ein 50 km/h schnelles Auto beträgt 2.000 kg, also 2 Tonnen! Ein Reh bringt es auf immerhin auch noch 800 kg!


Kommt es trotzdem zu einer Kollision, muss wie bei jedem anderen Unfall reagiert werden:

Warnblinker einschalten, Warnweste anziehen, Warndreieck aufstellen und gegebenenfalls Verletzte versorgen. Die Polizei muss auf jeden Fall verständigt werden. Wer dies verabsäumt, macht sich wegen Nichtmeldens eines Sachschadens strafbar und bekommt mitunter auch keinen Schadenersatz durch die Versicherung. Selbst wenn das Tier nur angefahren wurde und noch weglaufen konnte, muss die Polizei verständigt werden. Diese kontaktiert dann die zuständige, örtliche Jägerschaft, die sich – sofern notwendig – mit einem Jagdhund auf die Suche nach dem Tier macht, um es gegebenenfalls von seinem Leid zu erlösen. Keinesfalls darf getötetes Wild mitgenommen werden. Dies gilt als Wilderei und ist strafbar!

 

Interaktive Karte Doris hilft, Unfälle zu vermeiden
Um Wildunfälle zu dokumentieren und in der Folge vorzubeugen, hat das Land Oberösterreich eine interaktive Karte in ihrem Serviceportal „Doris“ ins Leben gerufen. Auf dieser Karte ist Oberösterreichs Unfallstatistik – inklusive aller Wildunfälle – erfasst. Autofahrerinnen und Autofahrer können somit leicht erkennen, ob und wo auf den von ihnen gefahrenen Strecken vermehrt Wildunfälle passieren. Finden können Sie die Karte unter www.doris.at/themen/verkehr/unfall.aspx

Diagnose Marderbiss: Wieso beißen Marder in Autokabel?

Eigentlich sehen sie ja ganz putzig aus. Leider haben sie eine eigenartige Vorliebe, die so manchen Menschen zur Weißglut bringen: Sie zerbeißen Autokabeln sowie -schläuche und verursachen dadurch oftmals Schäden an Fahrzeugen. Die Rede ist von Mardern.

 

In den vergangenen Jahren hat es nicht nur vermehrt Wildschweine, Rehe und Waschbären, Rabenkrähen und Ringeltauben in Oberösterreichs Städte verschlagen, sondern eben auch die Steinmarder. Diese haben die Scheu vor menschlichen Behausungen und eben Fahrzeugen mittlerweile beinahe ganz abgelegt und so ist es kein Zufall, dass diese sogenannten Kulturfolger oft in Garagen oder Dachböden leben und für Unruhe sorgen.

 

Doch wieso beißen Marder überhaupt in Autokabeln?
Marder Motorhaube, ÖAMTCViele Marder suchen Unterschlupf in KFZ, denn sie finden das Ambiente im Auto toll: Dort ist es gerade in den kalten Jahreszeiten warm, erholen sich dort idealerweise und finden Schutz.

Entgegen des weit verbreiteten Glaubens, dass die frechen Räuber die Kabeln aus Lust am Plastik anknabbern, hängt das Anknabbern der Kabel mit der Biologie der Tiere zusammen: Einerseits sind die Tierchen neugierig und andererseits weisen Marder aufgrund ihres Sozialverhaltens einige Eigenheiten auf. So findet die Paarungszeit dieser Tierart von Juni bis August statt; das ist genau die Zeit, wo beim OÖ Landesjagdverband (OÖ LJV) viele Anrufe dahingehend eingehen. Die Tiere hinterlassen nämlich Duftmarken, die andere Marder insbesondere zur Paarungszeit aggressiv machen. Um ihr Revier zu verteidigen, beschädigen sie dann Kabel, Schläuche und andere Kunststoffteile durch regelrechte Beißattacken.

 

Wie vermeide ich nun jene ungewollten Gäste?

Oft richten Marder nicht nur beim Auto Schäden an, sondern auch am Dachboden in Form von Kot- und Urin-Ansammlung oder Beutereste. Leben die kleinen Vierbeiner in Ihrem Haus, kann dies zudem oftmals zu einer ungewollten Lautstärke führen. Ob Auto oder Dachboden, ich gebe Ihnen einige Tipps zum Verjagen der Marder:

  1. Sich das natürliche Verhalten der Tiere zu Nutze machen:
    Da Marder mit einem sehr empfindlichen Gehör ausgestattet sind, kann ein Ultraschallgerät in vielen Fällen eine Lösung sein. Obwohl wissenschaftlich nicht bewiesen, sorgt die störende Frequenz oft dafür, dass die Tiere ihre Unterkunft verlassen.
  2. Vergrämungsmethoden:
    Eine andere Lösung könnte ein Stück engmaschiger Drahtzaun sein, den man unter den Motorbereich des Autos legt. Marder fühlen sich unwohl, wenn sie diesen betreten müssen. Auch eine Dauerbeschallung mittels Radio, das Durchstreifen desselben durch einen Hund (kann auch ein „Gasthund“ sein) oder das komplette Verändern des Dachbodens kann zu einer Besserung führen.
  3. Menschlicher Jäger:
    Sollten die oben genannten Tipps noch immer nicht zum Erfolg führen, so empfiehlt der OÖ LJV, sich an den örtlichen Jäger oder die örtliche Jägerin zu wenden. Dieser oder diese steht Ihnen unterstützend zur Seite. Unter ooeljv.at finden Sie die Kontaktdaten des Sekretariats, das Ihnen gerne den Kontakt der zuständigen Jagdleitung mitteilt.

 

Im Interview: Der Landesjägermeister über seine Aufgaben

Im April wurde Herbert Sieghartsleitner zum neuen oberösterreichischen Landesjägermeister gewählt. Der 54-Jährige, der seit über 36 Jahren die Jagd ausübt und von 2013 bis 2019 stellvertretender Landesjägermeister war, beantwortet in einem Interview Fragen zu seinem nunmehrigen Aufgabenbereich.

 

Lieber Herr Landesjägermeister Sieghartsleitner, was ist Ihre Hauptaufgabe als Landesjägermeister?

Gemeinsam mit meinen Stellvertretern BJM Ing. Volkmar Angermeier und Ing. Andreas Gasselsberger, dem Delegierten des Bezirkes Ried, repräsentiere ich in der Rolle des Landesjägermeisters für die nächsten sechs Jahre den OÖ. Landesjagdverband und dessen rund 19.400 aktive Jägerinnen und Jäger nach außen. Dieser repräsentativen und auch fachlichen Aufgabe komme ich bei zahlreichen Veranstaltungsbesuchen, Verhandlungen, Besprechungen etc. meist täglich nach.

Welche Dinge fallen dabei in Ihren Aufgabenbereich?

Grundsätzlich verantworte ich neben der Repräsentation der gesamten Jägerschaft Oberösterreichs zahlreiche Aufgaben wie beispielsweise den Vorsitz des Vorstands des OÖ. Landesjagdverbandes, bei Landesjagdausschusssitzungen, dem höchsten Gremium des OÖ LJV, und im Landesjagdbeirat. Ich leite zudem die Geschäfte mit Hilfe des Geschäftsführers Mag. Christopher Böck und vollziehe die Beschlüsse des Landesjagdausschusses und des Vorstandes.

 

Meine Aufgabenbereiche sind weitreichend und mit vielen Beteiligten vernetzt. Eine meiner Kernaufgaben ist bestimmt die bestmögliche Abstimmung mit Grundeigentümern, also den Land- und Forstwirten, deren Vertretung in der Landwirtschaftskammer und unseren politischen Verantwortungsträgern. Themenbereiche wie Öffentlichkeitsarbeit sowie Aus- und Weiterbildung werden mich in den nächsten Jahren besonders beschäftigen.

 

 

 

Welche Ziele haben Sie sich in Ihrer Amtszeit gesetzt?

Meine klare Zielsetzung ist, die vielfältigen und großartigen Leistungen der Jägerschaft als besonderen Wert für die Gesellschaft zu benennen und damit das Ansehen der Jagd und jenes der Jägerinnen und Jäger zu stärken. Denn die Jagd ist nicht nur unsere große Leidenschaft, sondern auch ein wichtiger Beitrag für die Allgemeinheit. Besonders wichtig ist mir dabei, den Dialog zur nichtjagenden Bevölkerung zu intensivieren und den Wert der Jagd für unsere Gesellschaft darzustellen. Auch möchte ich die Kommunikation zwischen den Jägern fördern. Besonders am Herzen liegt mir das Thema Frauen in der Jagd. Sie haben in den letzten Jahren die Jagd intensiv mit- und neu gestaltet. Zwei weitere große Themen, die wildökologische Raumplanung und der Forst-Jagd-Dialog, gehören ebenfalls zu meinen Hauptaufgaben.

 

 

Sie haben die Themen wildökologische Raumplanung angesprochen. Worum geht es dabei konkret?

Eine große Herausforderung in den kommenden Jahren ist die Schaffung von Rückzugsgebieten für unsere Wildtiere, also eine wildökologische Raumplanung. Die OÖ. Jägerschaft beschäftigt schon länger, dass der Druck im Naturraum – der zum Teil bereits intensiven Kulturlandschaft, begrenzt ist und von dem es keinen zweiten gibt – immer weiter wächst. Neben der Jagd sowie der Land- und Forstwirtschaft gibt es natürlich auch zahlreiche andere Nutzer, die sich in der Natur bewegen. Dafür haben wir volles Verständnis. Was wir fordern, ist aber eine gewisse Ordnung. Wir brauchen diese wildökologische Raumplanung, damit der oberösterreichische Naturraum auch für die nächsten Generationen erhalten bleibt. Dafür ist ein Schulterschluss zwischen allen Naturraumnutzern und Lebensraumgestaltern erforderlich.

 

Unsere heimischen Wildtiere als auch die nachhaltige Jagd haben dann eine Zukunft, wenn sie Teil einer umfassenden Abstimmung mit allen Naturraumnutzern und Lebensraumgestaltern sind. Hierfür benötigen wir eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Grundbesitzern aus der Land- und Forstwirtschaft, Politik und uns Jägerinnen und Jägern. Für mich stellt die wildökologische Raumplanung ein Kernprojekt für die Zukunft dar. Die relativ ungestörten Lebensräume werden immer knapper, weil die Ansprüche der Menschen immer mehr werden. Wir benötigen jetzt eine geordnete Einteilung und Nutzung der Lebensräume. In zehn Jahren ist vieles zu spät.

Jagdbare Wildart: Die Wildtaube

Denkt man an Tauben, so kommen einem meistens die zahlreichen „Stadtbewohner“ in den Sinn. Gerade in größeren Städten, wie beispielsweise Linz, fallen die Vögel mitunter ungut auf. Diese fallen jedoch nicht in den Aufgabenbereich der oberösterreichischen Jägerinnen und Jäger. Die heimische Jägerschaft beschäftigt sich nämlich mit den Wildtauben.

In Oberösterreich kommen folgende vier Wildtaubenarten regelmäßig vor: Die Hohltaube, die Turteltaube, die Türkentaube und die Ringeltaube. Letztere ist die größte und ist somit für die Jagd – und die Kulinarik – am interessantesten. Was alle vier gemeinsam haben: Sie zählen zu den jagdbaren Wildtierarten, wobei Hohl- und Turteltauben aber das ganze Jahr über geschont sind.

Natürliche Verbreitung: Wo sind Tauben in Oberösterreich anzutreffen?

  1. Die Ringeltaube besiedelt Feldgehölze, kleine Wälder, Bestandsränder größerer Waldungen, Alleen und Einzelbäume. Ein wesentliches Merkmal ist das Vorhandensein von nahrungsbietenden offenen Flächen, vor allem von Äckern und Wiesen. Als Zugvogel tritt die Ringeltaube während des Zuges häufig in großen Schwärmen auf. Sie ist fast in ganz Oberösterreich anzutreffen.
  2. Die Hohltaube ist deutlich kleiner und hat einen kürzeren Stoß, also Schwanz, als die Ringeltaube. Ausschlaggebend für das Vorkommen der Hohltaube sind neben Krautfluren vor allem Wälder mit geeigneten Nisthöhlen. D.h., in unserem Wirtschaftswald ist die Hohltaube weitgehend vom Vorkommen des Schwarzspechtes abhängig, dessen Bruthöhlen sie in der Folge besiedelt. In Oberösterreich ist die Hohltaube nur in tieferen Regionen Brutvogel.
  3. Die Turteltaube, die kleinste heimische Taubenart, bewohnt die trockenwarmen Ackerbaugebiete des Tieflandes und der Hügellandschaften. In den großen Tallandschaften ist sie nur lokal Brutvogel. Die Turteltaube ist ebenso Zugvogel, der in den afrikanischen Savannengebieten überwintert.
  4. Die Türkentaube hat in den letzten 50 Jahren vom Balkan aus – ihrer ursprünglichen Heimat – ganz Mitteleuropa erobert. Als Kulturfolger ist sie eng an menschliche Siedlungen, wie Dörfer und Städte, gebunden, wo ihr das ganze Jahr über Nahrung zur Verfügung steht. Ihre einfachen Nester werden meist in Bäumen oder Sträuchern angelegt. Winter- und Frühbruten erfolgen aber oft in Nadelbäumen. In Städten brütet die Türkentaube an Gebäuden, Balkonen und Mauernischen, hat aber nichts mit den Stadttauben gemein.
Wildtauben_Ch. Böck

Foto: Ch. Böck

Jagdzeit: Wann und wieso werden Tauben überhaupt bejagt?

Bejagt werden die Ringel- und Türkentauben ab  1. September bzw. 21. Oktober bis zum 1. Februar bzw. 21. Februar des Folgejahres. Wildtauben haben einige natürliche Feinde wie Habichte, Sperber, Krähen, Elstern, Marder, Eichhörnchen, Katzen und Eulen. Die beiden Wildtaubenarten vermehren sich jedoch sehr schnell und können deshalb nachhaltig jagdlich genutzt werden. Weiters können sie auch bei zu großer Anzahl Schäden in der Landwirtschaft verursachen.

Ringeltauben brüten mehrere Male bis in den September hinein, Türkentauben bei günstigen Gelegenheiten noch länger. Bei den Ringeltauben gibt es weiters die Besonderheit der „Schachtelgelege“: Der Tauber, also die männliche Taube, kümmert sich um die unselbstständigen Jungen, während die Täubin, also die weibliche Taube, bereits das nächste Gelege ausbrütet.

Wildtauben sind äußerst köstlich und geschmackvoll und somit ein wertvoller Bestandteil des heimischen Wildbrets. Ein Rezept finden Sie unter https://www.ooeljv.at/wp-content/uploads/2018/02/Wildbretbroschüre_2.0-2019.pdf auf Seite 11.

 

TaubenartSchonzeitKennzeichenGröße und GewichtÜberwinterung
Ringeltaube1.02.-31.08.Auffallendes Flügelband, weißer Fleck an beiden Halsseiten42 cm
500 g
Westeuropa und Mittelmeergebiet; manchmal bei uns
Türkentaube21.02.-20.10.Schwarzes, halbmondförmiges Nackenband30 cm
300 g
Nirgends, da sie ein Standvogel ist
HohltaubeganzjährigGrüner Nackenfleck33 cm
250-300 g
Mittelmeergebiet
Turteltaubeganzjährigoft paarweise anzutreffen, rostrote Flügelfedern27 cm
160 g

 

Wussten Sie schon…?

Der Begriff „Turteltauben“ für verliebte Pärchen kommt von der gleichnamigen Taubenart. Turteltauben wurden in Afrika entdeckt und aufgrund dessen, dass sie in ihrer Paarungszeit immer zu zweit angetroffen wurden, als „Lovebirds“ bezeichnet.

 

Titelfoto: N. Mayr

Wildrezept: Kotelett vom Rehrücken an getrüffelter Cremepolenta

Sie suchen ein bereits erprobtes Rezept für ein leckeres Wildbretgericht? Kein Problem – Sie sind hiermit fündig geworden. Hochwertiges Wildbret steht Ihnen – entgegen des Volksglaubens – ganzjährig zur Verfügung. Sie können dieses über Ihre örtliche Jägerin bzw. Ihren örtlichen Jäger sowie den regionalen Wildbrethandel beziehen. Es ist dabei übrigens genau so leicht zu verarbeiten und zuzubereiten wie Rindfleisch.

 

Rezept für vier Portionen:

Zutaten Koteletts:

4 Stück Rehrückenkotelett mit Knochen
1 Zweig Thymian
2 Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Olivenöl
0,20 l Madeira

Zubereitung:

  • Rehrücken in Olivenöl beidseitig kurz scharf anbraten (ca. 2 min pro Seite) und in einer Auflaufform beiseite stellen, würzen
  • Fein gehackte Zwiebel, Knoblauch und in grobe Würfel geschnittene Tomaten im Bratenrückstand anrösten, mit Madeira ablöschen, über den Koteletten verteilen
  • Im vorgeheiztem Backrohr bei 210°C fertig braten
    Garstufen-TIPP von Sabine Gründling: ca. 10 min für medium und ca. 20 min für durch

 

Zutaten Polenta:

130 g Maisgrieß
1 kleine Zwiebel
Etwas Olivenöl
Ca. 0,40 l Milch (oder etwas mehr)
Salz, Pfeffer, Muskat
1 Handvoll Asmonte (österreichischer Parmesan)
Trüffelöl nach Belieben

Zubereitung:

  • Zwiebel fein hacken und in Olivenöl anschwitzen
  • Maisgrieß kurz mit anschwitzen und mit ungefähr der Hälfte der Milch aufgießen
  • Würzen und unter ständigem Rühren köcheln
  • Milch nach und nach zugeben bis der Grieß die gewünschte Konsistenz hat
  • ACHTUNG: ständig Rühren, denn der Grieß setzt sich leicht am Boden ab
  • Asmonte einrühren und abschmecken
  • Kurz vor dem Servieren mit Trüffelöl verfeinern

Die Portionen können Sie individuell anrichten – z. B. wie am Foto. Dann heißt es nur mehr genießen!

Kotelette vom Rehrücken_S. Gründling

Weitere köstliche Rezeptideen finden Sie unter

https://www.ooeljv.at/rund-um-die-jagd/wildbret-rezepte/

Bellen im Wald: Hund oder Reh?

Hört man im Wald ein Bellen, denkt man wohl zuerst an den treuen Begleiter des Menschen oder des Jägers im Speziellen, nämlich seinen (Jagd)Hund. Hört man ein zweites Mal genauer hin, so vernimmt man nicht das typische „Wau Wau“, sondern Laute wie „Bö Bö Bö“. Letztere stammen von Rehen und sind gerade im Frühling und Sommer häufig zu hören.

 

Wieso „bellen“ Rehe überhaupt?

In der Fachsprache der Jäger nennt man das „Bellen“ der Rehe „schrecken“. Die weiblichen Schrecklaute sind etwas leiser und höher, die der Böcke länger und tiefer, doch gar nicht so leicht zu unterscheiden. Grundsätzlich können diese speziellen Laute das ganze Jahr vernommen werden, dennoch gibt es spezielle Situationen, in denen die Rehe „bellen“. Das Schrecken kann drei Ursachen haben:

 

  1. Warnung für Artgenossen: Sieht oder hört das Rehwild etwas, ohne die Ursache zu kennen, schrecken sie schnell. Da sich potenzielle Gefahren nähern könnten, warnen Böcke und Geißen ihre Artgenossen. Im Sommer schrecken die Tiere aus diesem Grund öfter als im Winter, da im Winter die Gefahren im kahlen Wald leichter zu erkennen sind. Wenn sie in größeren Rudeln im Winter zusammenstehen, vertrauen sie außerdem auf „Wächter“, die aufpassen und die Gefahren im Auge behalten, ohne zu schrecken.

 

  1. Akustische Territoriumsabgrenzung:
    Meistens schrecken Böcke im Frühjahr, um ihr Revier abzugrenzen. Im Juli und im August findet die Brunftzeit des Rehwilds statt – daher stecken die Böcke durch das Schrecken ihr Gebiet für das Liebespiel ab. Die Weibchen hingegen „fiepen“, um durch ihren schrillen Ton einen Rehbock anzulocken.

 

  1. Krankheiten:

In seltenen Fällen kann das Schrecken auch mit Krankheiten wie beispielsweise bei Befall mit Tollwut in Verbindung stehen. In (Ober)Österreich ist dabei aber nicht zu rechnen, da unser Land seit Jahren tollwutfrei ist.

Keine Angst vor schreckenden Rehen
Schreckendes Rehwild ist grundsätzlich nicht gefährlich, will es doch nur seinen Lebensraum verteidigen. Wie immer gilt, die Grenzen der oberösterreichischen Wildtiere zu akzeptieren: Schreckt ein Reh, so sollte man leise reden oder pfeifen und weiter am Weg bleiben. Der OÖ Landesjagdverband bittet in dem Zusammenhang auch alle Hundebesitzer, die Hunde beim Schrecken der Rehe lieber sofort anzuleinen.

 

Rehbrunft_A. Lindinger

Rehbrunft (A. Lindinger)

 

Wie Wildtiere im Sommer “cool” bleiben

„36 Grad und es wird noch heißer…“- unter diesem Motto stand das Wetter in den letzten Wochen in Oberösterreich. Bei dieser Rekordhitze ist nicht nur den Menschen, sondern auch den tierischen Waldbewohnern heiß. Dabei gibt es im Hitzeempfinden von Mensch und Tier einen großen Unterschied: Menschen können schwitzen, Wildtiere nicht. Letztere besitzen kaum bis gar keine Schweißdrüsen. Das mag zuerst als Nachteil erscheinen, aber unsere heimischen Wildtiere beherrschen durchaus Tricks, um bei den Rekordtemperaturen „cool“ zu bleiben.

Generell gilt: Wildtiere suchen, wie Menschen auch, Deckung auf. Sie treten an Hitzetagen tagsüber kaum aus dieser hervor und brauchen viel Ruhe. Aktivitäten wie das Fressen werden in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegt. Aber nicht nur schattige Plätze, sondern auch kühle Höhlen, Tümpel, Bäche oder Flüsse werden aufgesucht. Sie bewegen sich dabei so wenig wie möglich. Erst in den Abendstunden verlassen sie ihre Verstecke wieder und suchen Nahrung etc.

Fasan im Sommer_Böck

Wie sich die einzelnen Wildtierarten genau abkühlen, ist in der Übersicht gut dargestellt:

 TierartWie trotzen sie der Hitze? Wie machen sie das genau?Tipp
Füchse, Hunde, KatzenHechelnSpeichel verdampft und kühlt so (Jagd)Hunden immer genug Wasser bereitstellen
VögelHechelnSchnelles Atmen mit aufgesperrtem Schnabel transportiert warme Luft von der Lunge nach außen, kühle Luft dringt durch Lungen in den KörperVogeltränken im Garten mit Wasser füllen – Achtung: Hygiene!
FeldhasenOhren als HitzeableiterBlut kühlt in den dünnen, kaum behaarten Ohren vergleichsweise schnell ab
Rothirsche, WildschweineSuhlenSchlammpackung kühlt nicht nur, sondern schützt auch vor Bremsen und anderen lästigen Insekten
HonigbienenFlügelschlagenBienen fächern mithilfe ihrer Flügel warme Luft aus dem Stock

Rehwild: Paarungsstress im Hitzefieber
Die große Ausnahme bildet bei den ganzen „Hitzemaßnahmen“ das Rehwild: Ihre Paarungszeit liegt im Juli und im August. Durch die Hitze, die an den meisten Tagen im Sommer herrscht, setzen sie sich größten Anstrengungen aus. Bei der Rehbrunft locken die weiblichen Rehe, die Geißen, ihre Verehrer durch Wälder und Felder. Wie die Brunft genau abläuft, lesen Sie hier. Da sie – wie die anderen Wildtiere auch – keine Schweißdrüsen besitzen, ist die Brunft immens kräftezehrend. Daher ist nach der Brunftzeit einmal eine Ruhezeit angesagt.

 

Achtsames Miteinander

Mit den oben genannten Maßnahmen können sich Wildtiere fast genauso gut wie wir Menschen abkühlen. Was zurzeit allerdings sehr wichtig ist: Wie eingangs erwähnt suchen sich unsere heimischen Wildtiere ruhige Schattenplätze, wo sie sozusagen eine „Siesta“ halten. Das Elementarste dabei ist, diese dabei nicht zu stören. Oberösterreichs Jägerinnen und Jäger bitten deshalb Naturnutzer und Waldliebhaber um Rücksicht und ein achtsames Miteinander. Dies bedeutet, gerade im Sommer wenn möglich Wander- und Sportaktivitäten nicht am frühen Morgen oder am Abend zu verrichten und niemals die gekennzeichneten Wege zu verlassen. Die Wildtiere werden es Ihnen danken!

Bloggervorstellung Christopher Böck

Einblicke in die Welt der Jägerinnen und Jäger in Oberösterreich, Rezepttipps oder Themen der Jagd im Jahreszyklus, dies und noch viel mehr wird im neuen Blog des OÖ Landesjagdverbandes angesprochen, thematisiert und enttabuisiert. Heute stellen wir Ihnen einen unserer Blogger vor: Christopher Böck.

 

Mein Name ist Christopher Böck. Schon als Kind hat mich die Natur gefesselt und ich habe mit Freunden verschiedenste Tiere beobachtet, aber auch gefangen und nach einer gewissen Begutachtung aus der Nähe wieder ausgelassen. Der Beutetrieb ist also schon in mir gesteckt, obwohl ich mit der Jagd keinen näheren Berührungspunkt hatte.

Beim Studium der Zoologie in den 1990er Jahren hat mich dann die Wildbiologie und -ökologie in den Bann gezogen und die Anschaffung eines Hundes, der einer Jagdhunderasse angehörte, war dann der Weg zur Jagd.

Beruflich habe ich nach Ende des Studiums und des Präsenzdienstes beim OÖ Landesjagdverband als Wildbiologe angefangen.

 

Die Faszination der Jagd macht für mich die gesamtökologische Sichtweise sowie die Gewinnung des köstlichen Wildbrets aus. Vor allem mit dem Jagdhund durch das Revier zu streifen, Dinge zu sehen, die man als „einfacher Spaziergänger“ nicht sieht und letztlich das Jagen selbst – das übrigens nicht immer „Beutemachen“ bedeutet – sind der Reiz des Weidwerks. Und das einmal mehr, und einmal weniger; ein Wechsel also, der im Leben selbst auch immer das Salz in der Suppe ist.

 

Bis bald und Weidmannsheil,

Christopher Böck

Jagdhelfer Hund

Wenn man an einen Jäger denkt, hat man automatisch auch das Bild seines treuen Begleiters im Kopf: Seinen Jagdhund. Die Jagd und der Hund gehören über Jahrhunderte zusammen – daher kommt auch der altbekannte Spruch „Jagd ohne Hund ist Schund“.

Für Oberösterreichs Jägerinnen und Jäger bedeutet das Jagen mit dem Hund ein weid- und somit tierschutzgerechtes Jagen. Sie nehmen ihre Gefährten mit auf die Pirsch, um beispielsweise verletztes Wild nach Verkehrsunfällen aufzuspüren und zu erlösen. Zudem schreibt das Jagdgesetz vor, dass je nach Reviergröße mindestens ein Jagdhund gehalten werden muss, um eben dementsprechend Tierleid zu verkürzen oder überhaupt an die Beute zu kommen; man denke nur an die Entenjagd, wenn die Enten aus dem Wasser zu holen sind.

 

Über 2.300 Jagdhunde, die sich auf 43 Jagdhunderassen aufteilen, sind derzeit in Oberösterreich registriert. Diese Rassen teilen sich wiederum in sechs Jagdgebrauchshundegruppen auf, nämlich:

  • Erdhunde
  • Schweißhunde
  • Vorstehhunde
  • Jagende Hunde
  • Stöberhunde
  • Apportierhunde

 

RassegruppenEignungRasse
ErdhundeFolgen Raubwild unter die Erde und können es zum Verlassen des Baues bewegenDackel, Deutscher Jagdterrier, Jack Russell Terrier u.a.
SchweißhundeVerfolgt als Spezialist die Wundfährte des WildesBayrischer Gebirgsschweißhund, Hannoveraner u.a.
VorstehhundeZeigen dem Jäger entdecktes Wild durch regungsloses Verharren, das „Vorstehen“, heute Vollgebrauchshunde, d.h., sie sind für fast alle Möglichkeiten in der Jagd einsetzbarDeutsch Drahthaar, Weimaraner
Jagende HundeBracken und Laufhunde; zeigen reizvolle, jedoch heute sehr selten praktizierte Jagdart – das Brackieren. Die Hunde verfolgen in Waldgebieten lautgebend die Spur eines Hasens solange, bis dieser wieder am Ausgangspunkt vorbeikommtTiroler Bracke, Brandlbracke u.a.
StöberhundeSuchen selbstständig im Dickicht nach WildCocker Spaniel u.a.
ApportierhundeBringen Wild zum JagdhundeführerLabrador, Golden Retriever u.a.

 

 

Was macht einen Jagdhund zum Jagdhund?

Die meisten Welpen kommen im Alter von acht bis zehn Wochen zum neuen Besitzer. Die Jägerinnen und Jäger erziehen ihren Vierbeiner bereits nach einer kurzen Eingewöhnungsphase spielerisch. Die Ausbildung selbst übernimmt im Idealfall die Jägerin oder der Jäger selbst – baut man doch so eine gute Bindung, die im Revier benötigt wird, auf. Dabei sind Kurse unerlässlich, da die Anwesenheit anderer Hunde wichtig ist.

 

Die Ausbildung startet von Beginn an im Revier – so wird dem Hund, als auch der Jagdhundeführerin bzw. dem Jagdhundeführer eine praxisnahe Ausbildung ermöglicht. Im Revier kann auch gleich am besten mit den spezifischen Eignungen der Jagdhunderassen und der individuellen Eigenheiten gearbeitet werden.

 

Der Weg zum fermen Gebrauchsjagdhund – so werden die fertig ausgebildeten Jagdhunde in der Jägersprache genannt – ist nach etwa zwei Jahren erfolgt. Ständiges Training ist jedoch wesentlich, das kennt man ja von sich selbst auch: Wenn man etwas häufig macht, so kann man es fast im Schlaf…

 

Die Brauchbarkeitsprüfung kann allerdings schon nach einem Jahr abgelegt werden. Bei dieser Jagdhundeprüfung legt der Hund die Legitimation ab, dass er die Aufgaben eines Revierhundes im Sinne des Oö. Jagdgesetzes übernehmen kann.